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FAQ – Frequently Asked Questions

  

Kann man Staud's-Produkte auch übers Internet kaufen?

Staud's Wien betreibt keinen Online-Shop. Konsumenten finden in Österreich die Konfitüren und feinsauren Delikatessen im gut sortierten Lebensmittel- und Feinkosthandel sowie in der gehobenen Gastronomie und Hotellerie. Im Ausland arbeitet Staud's mit bewährten Generalimporteuren zusammen (Details siehe im Kapitel Vertrieb-weltweit).

Der Delikatessen-Online-Shop www.delitrade.de führt u. a. auch Staud's-Produkte, agiert aber unabhängig von Staud's Wien. 

Wie lange kann man Staud's-Produkte lagern?

Original verschlossen sind die Produkte auf alle Fälle bis zum angegeben Mindestablaufdatum haltbar. Zu Hause sollte man alle Produkte – vor Sonnenlicht und Wärme geschützt – lagern. Wurde das Glas bereits geöffnet, muss man das Produkt unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und sobald wie möglich aufbrauchen.

Warum muss man Konfitürengläser stehend lagern?

Werden Konfitürengläser liegend gelagert, kann es zur Synärese kommen. Dabei trennen sich Flüssigkeit und feste Bestandteile. Die Konfitüre ist aber dennoch zum Verzehr geeignet, man muss nur umrühren. Das Phänomen der Synärese kennt man auch von der Senftube, die man länger nicht geöffnet hat.

Warum gehören geöffnete Staud's-Gläser in den Kühlschrank?

Produkte von Staud's werden grundsätzlich ohne chemische Konservierungsmittel hergestellt. Vor allem Konfitüren und Fruchtaufstriche mit besonders hohem Fruchtanteil und geringem Gesamtzuckergehalt neigen rascher zur Gärung und Hefebildung als stark zuckerhältige Produkte. Je natürlicher sie sind, desto kürzer ist (leider) auch ihre Lebensdauer.

Was kann man tun, damit geöffnete Staud's-Konfitüren möglichst lange halten?

Wichtig: Das Glas nach der ersten Entnahme mit dem Originaldeckel wieder gut verschließen, in den Kühlschrank stellen und sobald wie möglich – am besten innerhalb weniger Tage – aufbrauchen. Grundsätzlich immer sauberes Besteck verwenden!

Die Haltbarkeit der Staud’s Konfitüren nach dem Öffnen wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:
Einerseits durch die Produktzusammensetzung und -qualität (Zuckergehalt), Herstellungsweise (Pasteurisieren, Konservieren), die Lagerung im Kühlschrank, aber auch durch den Umgang des Verbrauchers mit dem Produkt, u.a.:
· Temperatur und Hygienebedingungen im Kühlschrank
· Sachgemäßer Wiederverschluss des geöffneten Glases
· Verwendung von sauberem Besteck bei Entnahme des Produktes
· Frequenz der Entnahme

Gibt es auch Staud's-Produkte, die geöffnet länger halten?

Ja – Früchte in Alkohol, Konfitüren oder Pflaumenmus (Powidl) mit hohem Zuckergehalt, aber auch in Essig eingelegte Gemüse und Salate sind länger haltbar. Alkohol, Zucker und Essig haben eine konservierende Wirkung.

Wie kann es passieren, dass ein noch original verschlossenes Produkt bereits einen leichten Schimmel aufweist?

Manchmal entsteht am Transportweg ein nicht sichtbarer Schaden am Deckel. Dieser wird nur ganz leicht beschädigt, wodurch Luft ins Glas eindringt und das schützende Vakuum verloren geht. Entweder setzt dann eine langsame Gärung ein, oder es bildet sich ein leichter Schimmel an der Oberfläche. Derartige Transportschäden passieren aber außerhalb der Firma Staud und können leider trotz strengster Qualitätskontrollen nicht verhindert werden. Reklamationen sind im jeweiligen Geschäft durchzuführen, in dem das Produkt erworben wurde.

Ist in Staud's-Produkten Lactose bzw. Lactosepulver enthalten?

Nein, Staud's-Produkte sind lactosefrei.

Ist in Staud's-Produkten Gluten enthalten?

Nein, Staud's Produkte sind glutenfrei.

Was ist das Besondere an Staud's-Konfitüren? Worin liegt der Unterschied zur selbst gemachten Marmelade?

Staud's-Konfitüren werden auf besonders schonende Art zubereitet: Die Früchte werden in einem Vakuumkessel (im Unterdruck) auf maximal 70° Celsius erhitzt. So bleiben Vitamine, die natürliche Farbe und auch das volle Aroma der Früchte erhalten.

Wie kann ein Stück Obstkern (Stein) trotz Qualitätskontrolle ins Konfitürenglas gelangen?

Grundsätzlich dürfte nicht vorkommen, dass ein kleiner Kirschenkern oder ein Stück eines Marillenkerns in der Konfitüre landet. Bei Staud's werden die Früchte wie Marillen, Kirschen oder Zwetschgen bzw. Pflaumen am Förderband gewaschen, händisch entkernt und aussortiert. Danach folgt eine strenge optische Kontrolle der zerteilten Früchte, um alle Kerne bzw. Kernstücke zu entfernen. Sollte es dennoch einmal passieren, dass sich ein Kernstück zwischen den großen Fruchtstücken verirrt, bitten wie dieses menschliche Versehen zu entschuldigen. Sind die Früchte erst einmal im Kessel, kommen sie anschließend über die automatische Abfüllung ins Glas und werden nicht mehr entdeckt. Kerne können leider noch nicht – wie Metallstücke – mit technischen Hilfsmitteln wie Detektoren 100%-ig gefunden werden.

Warum sind die Zitrussirupe von Staud's so dickflüssig?

Staud's belässt ganz bewusst einen gewissen, sehr feinen Fruchtfleischanteil in seinen Zitrussirupen, um einen besonders vollen, fruchtigen Geschmack zu erzielen. Vor dem Gebrauch muss man die Flasche daher fest schütteln. Wenn man den Sirup nach dem Aufgießen mit frischem Wasser gut umrührt, verteilen sich diese schweren Fruchtfleischteilchen sehr gut und setzen sich nicht am Boden ab. Dieses Trinkerlebnis ist vielleicht vergleichbar mit einem frisch gepressten Fruchtsaft, bei dem sich auch ein natürlicher Bodensatz aus Fruchtfleisch bildet.

Was ist bei einer Reklamation zu beachten?

Staud's Wien legt sehr großen Wert auf höchste Qualität. Sollte jedoch einmal ein original verschlossenes Glas nicht in Ordnung sein, ist die Reklamation dort durchzuführen, wo das Produkt erworben wurde. Bitte unbedingt das Glas und – falls noch vorhanden – den Kaufbeleg im Geschäft vorweisen. Berechtigte Reklamationen werden anstandslos ausgetauscht. Sollte es wider Erwarten in einem Geschäft Schwierigkeiten geben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Staud's Wien und geben Sie uns unbedingt die Chargennummer und das Mindesthaltbarkeitsdatum des betreffenden Produkts bekannt, damit die Sache zur Zufriedenheit aller aufgeklärt werden kann.

Bei Staud's Konfitüren – z. B. bei der „Limitierten Himbeere“ – ist auf dem Etikett zu lesen: Hergestellt aus 70 g Früchten je 100 g (= 70 % Früchte), Gesamtzuckergehalt 45 g je 100 g (= 45 % Zucker). Zählt man nun Fruchtgehalt und Gesamtzucker zusammen, ergibt das mehr als 100 %. Wie kann das sein?

Der Gesamtzuckergehalt setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Einerseits aus der Menge der beigefügten süßenden Zutat (Apfeldicksaft, Zucker...); andererseits aus dem in der Trockensubstanz der verwendeten Früchte enthaltenen Fruchtzucker. Da dieser Fruchtzucker auch angegeben werden muss, ergibt sich – zusammengezählt – ein Wert über 100 %. Grundsätzlich sind die beiden Werte – Fruchtanteil und Gesamtzuckergehalt – aber als voneinander unabhängige Angaben je 100 g zu verstehen.

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